Ugljan wurde in der jüngeren Steinzeit bevölkert; dies beweisen die entdeckten Steinhobel, die ungefähr 3000 Jahre alt sind. Zwei weitere noch unerforschte Höhlen
( Karinja-Höhle und die Höhle auf Farè) verstecken wahrscheinlich noch ältere Beweise. Erstes Anzeichen für den Namen der Insel haben wir beim Ort Plinija, das besagt, dass es gegenüber von Zadar eine Insel namens Lissa gibt.Die Liburnen, ein Illyrervolk, sind das erste bekannte Volk, das Ugljan bewohnte. Sie bauten im 4.Jh.v.C. eine Siedlung auf dem Berg Èelinjak und befestigten sie - diese Festungsmauer und einige rechteckige liburische Häuser sind bis heute erhalten geblieben. |
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Die zweite liburische Siedlung ist auf dem Berg Kuranj erbaut worden. Den Namen Vitica ( lat.corona) hat sie nach der Festungsmauer bekommen, die wie ein Ring aussieht; die Festungsmauer ist bei genauem Hinschauen auch heute sichtbar.Die Liburen lebten von Landwirtschaft, Viehzucht und Fischfang. Die Römer haben Ugljan Mitte des 1.Jh.v.C. Erobert. Den Namen bekam der Ort nach dem Namen eines römischen Kolonisten Gellia, dem der römische Eroberer liburnischer Erde ein Gut Gellianum Possum auf der Insel schenkte.Die römische Verwaltung für Zadar schloss das Ugljan-Gebiet dem Stadtgebiet Zadar an, teilte es in Quadrate 714*714 m,
und verlieh es ihren Bürgern zum Geniessen oder übertrug ihnen das Eigentum.
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Die Mitglieder des liburischen Stammes blieben wahrscheinlich in den Randgebieten des Ortes, und betrieben Viehzucht, Fischfang und arbeiteten als Arbeitskraft für die neuen römischen Einwanderer.Die Kolonisten bauen auf den neuen Ugljan-Besitztümern Wirtschafts- und Wohngebäude Villae Rusticae, wessen etwa zehn Überbleibsel bis heute erhalten wurden. Die grössten Villen sind auf Gospodska Gomila in Richtung Punta Supetar und Stivonuin Muline, wo auch die Reste der römischen Mühle zum Olivenmahlen erhalten sind, Fortoština-Villa, Villa auf Ladina Njiva uns Æinta in Èeprljanda usw..In der frühen Christenzeit Ende des 3. Jh.n.C. wurde die Basilika errichtet, in der Gottesdienste bis zum 17.Jh. ausgeführt wurden. |
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Im frühen Mittelalter bevölkern allmächlich Slawen und Kroaten Ugljan; davon zeugen die Reste der Geflechtsschmuckstücke aus Stein und 44 Zeugnisse der Priester und die altkirchenslawische Schriftnachlässe. Das meiste Land ist immer noch im Eigentum der Zadar- Gemeinde, die es den bekanntesten Adelsfamilien aus Zadar verpachtete oder übereignete; diese errichteten im 16. und 17. Jh. ihre Wirtschafts- und Wohngebäude- Dvorce. |
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Das Schloss der Familie Califfi, später Beršiæ ist heute Palast Krešimir Æosic In Gornje Selo; das Schloss der Familie Lipeus in Batalaža ist heute Stari Dvor-Villa; das Schloss der Familie Damijan Vrgada ist heute Villa Oleandra; das Schloss der Familie Bartilozzi, später Medoviæ ist heute im Eigentum der Familie Crnošija in Luèino Selo; das Schloss der Familie Ponte steht heute im Eigentum der Familie Stipaniæ; das Schloss der Familie Stocco ist heute ein Pansion-Restaurant; Kaštel in Èeprljanda hat schon einige Eigentümer gewechselt, das Schloss der Familie Vlatkoviæ, Kranjac genannt; das Schloss der Familie Benja wurde später an die Familie Ferra in Æinta verkauft. Die einheimische Bevölkerung war frei, hatte ihre Häuser, ihre Hofländer, etwas Land und freies Weiderecht, sie beackerte das Land der genannten Adelsfamilien oder das Kirchenland, das vielen Zadar-Klöstern zufiel. |
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Im Jahre 1905 ist die Bevölkerung Eigentümer des Landes geworden, das sie bis dahin für den Gutsherrn Medoviæ beackerten. Am Ende des 19.Jh. verlassen die ersten Einwohner ihren Ort, gehen arbeiten in die
Überseeländer
als
Seemänner, zum Beispiel. Vom verdienten Geld werden viele moderne Gebäude gebaut, in denen sich auch heute gerne zahlreiche Gäste aufhalten.
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